Von klein auf lag mein Bestreben darin perfekt zu sein. Immer mindestens 100 % zu geben. Alles darunter war für mich nicht akzeptabel. So habe ich mich jahrelang bemüht. Alles getan was von mir verlangt wurde und nie meinen Anspruch daran hinterfragt. In meinem Kopf regierten Sätze wie „Gut, ist nicht gut genug“ oder nur „Wenn ich perfekt bin, bin ich etwas wert“. Doch der Satz welcher mich am meisten prägte war „Kind du musst dich anstrengen, damit mal etwas aus dir wird“.
Zeit für Stille
Letzte Woche habe ich mir eine kurze Auszeit gegönnt und bin mit einer Freundin für ein paar Tage weggefahren. Wir hatten keine Pläne und keine Ziele. Nur das tun wozu wir gerade Lust hatten. Wir haben uns einfach von dem Moment inspirieren lassen und in den Tag hineingelebt, ohne zu wissen wo wir am Abend sein werden. Das Schöne daran war, keine Erwartungen zu haben, die erfüllt und keine Ziele die erreicht werden wollen. Denn das einzige was zählte, war der Moment. Egal wo. Egal was. Egal wann.
Verleihe deinem Leben Flügel
Heute habe ich einen Liebesbrief gelesen. Einen Brief den ich mir vor einiger Zeit mit offenem Herzen selbst geschrieben habe. Es war eine Aufgabe während meiner Ausbildung zur Transformations-Therapeutin. Schreibe dir selbst einen Brief. Einen Liebesbrief. Schreibe ihn durch die Augen der Liebe und würdige dein Tun, deinen Weg und dich selbst. Das habe ich getan und den Brief und seinen Inhalt wieder vergessen.
Auf der Suche nach Panama
„Oh, wie schön ist Panama“ ist die Geschichte von Freunden die von zu Hause auszogen um das Land ihrer Träume zu finden. Ein Aufbruch in ein neues Leben. Urlaub ist für mich so ähnlich. Für einen begrenzten Zeitraum ein anderes Leben führen. Für ein paar Tage raus aus dem Alltag. Raus aus dem Trott. Weg von Routinen und Aufgaben des Lebens.
4 Praxistipps zum Thema Angst, Teil 2
Im ersten Teil der Praxistipps, habe ich Fragen aufgeschrieben, die ich für mich beantworten wollte, um zu verstehen wie ich mich selbst mit meinen Gedanken und meiner Angst beeinflusse. Heute möchte ich dir zeigen wie ich den Gedanken und meine Angst verwandeln kann. Dazu ist es wichtig, dass du dir für den ersten Teil genügend Zeit genommen und deine Fragen ehrlich für dich beantwortet hast.
Geduld ist noch nicht meine Stärke
In meinem Kopf herrscht Chaos. So viele Gedanken fliegen mir kreuz und quer im Kopf herum. Allein für heute habe ich 3 Blogartikel angefangen und bekomme sie nicht zu Ende geschrieben. Denn sobald ich versuche mich auf eine Sache zu konzentrieren kommen mir schon der nächste Gedanke und weitere Ideen in den Kopf. Ich habe das Gefühl mein Kopf ist kurz vorm platzen und alles möchte nach außen, während sich mein Körper am liebsten erschöpft in eine Ecke verkriechen würde. Je mehr ich machen möchte, umso erschöpfter bin ich. Was also kann ich tun? Wie kann ich diesen Kreislauf durchbrechen?
Jeder in seinem Tempo
Endlich ist der Sommer da. Die Sonne scheint. Der Himmel ist blau. Im Feld, in dem ich morgens mein Runden mit den Hunden laufe, blühen an jeder Ecke wunderschöne Blumen. Ich genieße es. Schritt für Schritt. Es ist wunderbar zu sehen wie beide Hunde in ihrem eigenen Tempo laufen. Sie ist quirlig, lebensfroh und voller Energie und er ist ruhig, gemütlich und genau wissend, was ihm gut tut. Völlig verschieden und doch eins.
Schritt für Schritt kommt Veränderung
Kennt ihr das? Ihr habt euch zurückgezogen und wollt in Ruhe vielleicht Musik hören, ein Buch lesen oder meditieren und kaum dass ihr euch hingesetzt habt, kommt jemand vorbei oder es klingelt das Telefon. Es ist auch immer sehr wichtig. Entweder sollst du sofort zuhören oder helfen oder etwas erledigen. Früher war das in 9 von 10 Fällen so. Mittlerweile ist es schon deutlich besser geworden. Doch wenn es passiert, dann ärgere ich mich immer noch. Am meisten ärgere ich mich dann über mich selbst. Mittlerweile habe ich schon gelernt, auch mal Nein zu sagen oder es auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Das funktioniert nicht immer, aber immer öfter.
Schöne Grüße von der Insel
Du bist wertvoll
„Du bist unendlich wertvoll!“, das kann ich gut in anderen Menschen und in mir erkennen, wenn ich mich dabei in einem geschützten Raum befinde. Dann kann mein Herz diese Worte fühlen, sie laut aussprechen und sich dem Gegenüber öffnen. Doch wenn mir der geschützte Raum fehlt, dann kann ich es zwar erkennen, doch ich kann es nicht laut mit Worten mitteilen. Es fühlt sich an wie eine Schranke in meinem Herzen, die die Worte nicht heraus lässt.