Auf meinem Weg

Eine lange Zeit habe ich mich jetzt aus dem aktiven Schreiben zurückgezogen. Zum einen hat mich das Leben ein wenig gefordert und zum anderen haben mir die Kreativität und die Muse gefehlt. So langsam merke ich wie die Lust am Schreiben wieder zurückkehrt und es mir wieder Freude bereit.

Der Blog ist umgezogen und hat ein neues Layout bekommen. Und ich hoffe mit dem neuen Layout kehrt auch ein wenig neuer Schwung zurück. Ideen habe ich viele, ob ich sie alle umsetze, das kann ich nicht versprechen. Denn getreu meines Mottos “Do more of what makes you HAPPY”, werde ich nur schreiben wenn ich es wirklich aus meinem Herzen tue.

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Gedankenkarussell

Achtsam und geduldig, das bin ich nicht. Meine Gedanke galoppieren meisten meilenweit vorweg. Im Moment zu sein, den Moment zu spüren, wirklich da zu sein, gelingt mir nur  selten. Mich in Gedanken verlieren, in der Vergangenheit oder in der Zukunft herum zu spazieren, darin bin ich Meister.  Mit meinen Gedanken bin ich achtsam, mit meinen Gedanken bin ich geduldig. Mit meinen Gedanken fühle ich mich wohl, mit meinen Gedanken fühle ich mich sicher.

Im Leben funktioniere und reagiere ich nur. Spule eingespielte Muster ab, arbeite nach einstudierten Methoden und bewege mich in selbst gesteckten Grenzen. Immer im Einklang mit meinem Gedankenkarussell. Bringt etwas mein antrainiertes Leben ins Wanken, dann fallen meine Gedanken aus dem Rhythmus des alltäglichen Einerleis. Dann fahren meine Gedanken Achterbahn. In diesem Moment spüre ich das Leben. Dann werde ich achtsam und Geduld spielt auf einmal keine Rolle mehr. Dann lebe ich.

Tue es mit Liebe

Irgendwie wollte heute dieser Blogpost nicht so richtig Form annehmen. Ich habe bestimmt drei Mal angefangen ihn zu schreiben und jedes Mal habe ich beim Scheiben das Gefühl gehabt, nicht das zu schreiben was ich eigentlich schreiben wollte. Kennt ihr das? Wenn es sich einfach nicht echt, nicht richtig anfühlt. So war es heute auch bei mir. Die Wort fühlten sich nicht wahrhaftig an. Ich habe dann erst einmal eine Schreibpause eingelegt und bin mit den Hunden spazieren gegangen. Das macht meinen Kopf frei. “Tue es mit Liebe” weiterlesen

Von der Energie des Loslassens

Als ich heute Morgen meine Runde in der Natur gelaufen bin, ging mir der Begriff Loslassen nicht mehr aus dem Sinn. Was kann ich etwas Loslassen? Was halte ich fest? Und wie funktioniert überhaupt loslassen? Denn je mehr ich etwas loslassen möchte umso mehr scheine ich es festzuhalten. Seit mehr als fünf Wochen beheimate ich in mir einen dieser hartnäckigen herumstreuenden Viren.

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13 Wünsche für das neue Jahr

Dieses Jahr ist alles anders. Dieses, wie auch schon das letzte Jahr, hat mir viele verschiedene Blickwinkel gezeigt und neue Perspektiven eröffnet. Ich habe eine Menge über mich gelernt. Über meine Gefühle, über Zusammenhänge und über das Leben an sich. Im letzten Jahr habe ich über den Weihnachtstress geschrieben und wie ich damit umgehe. Ein Jahr danach fühlt es sich immer noch gut an. In diesem Jahr gab es sehr wenige Momente, in welchen ich das Gefühl hatte, dass mich der Weihnachtsstress erreicht. Stattdessen habe ich mich mit Freundinnen und Freunden getroffen, habe meine ersten Lebkuchen gebacken (ganz ohne Anstrengung) und habe viel Zeit für mich gehabt. Die Welle der allgemeinen Hektik ist an mir vorbei geschwappt. Der Blickwinkel hat sich verändert. Es fühlt sich gut.

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Höre auf dein Bauchgefühl

Obwohl ich mich jetzt schon seit einer langen Zeit damit beschäftige, passiert es mir immer wieder, dass ich mein Bauchgefühl ignoriere. Ich höre dann lieber auf meinen Kopf und erfülle Verhaltensmuster die ich jahrelang erfolgreich gelebt habe. Das geschieht ganz automatisch. Meistens wenn ich unsicher bin, dann lande ich in meiner Komfortzone – dem Kopf. Mein Kopf übernimmt die Führung, so schnell kann ich manchmal nicht gucken. Dann treffe ich Entscheidungen aus alten noch vorhandenen Denkmustern heraus, von denen ich dachte ich hätte sie schon aufmerksam betrachtet und verwandelt. Doch mein Kopf ist schlau, er lässt sich nicht so leicht überlisten. Kaum habe ich mich für einen Moment aus den Augen verloren, dann schlägt er wieder zu. Den Kopf zu überlisten, funktioniert also nur bedingt. Ganz davon abgesehen ist dies auch nicht mein Ziel. Vielmehr wünsche ich mir einen gesunden Austausch zwischen Kopf und Bauch.

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Zeit für Stille

Letzte Woche habe ich mir eine kurze Auszeit gegönnt und bin mit einer Freundin für ein paar Tage weggefahren. Wir hatten keine Pläne und keine Ziele. Nur das tun wozu wir gerade Lust hatten. Wir haben uns einfach von dem Moment inspirieren lassen und in den Tag hineingelebt, ohne zu wissen wo wir am Abend sein werden. Das Schöne daran war, keine Erwartungen zu haben, die erfüllt und keine Ziele die erreicht werden wollen. Denn das einzige was zählte, war der Moment. Egal wo. Egal was. Egal wann.

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Wie authentisch bist du?

Diese Frage stellte ich mir im letzten Jahr sehr oft. In dieser Zeit wusste ich nicht so richtig, wo mich mein Weg hinführen wird. Beruflich irrte ich etwas orientierungslos durch die Gegend. Etwas melancholisch über den Verlust meines alten Berufes und dennoch freudig, aber auch unsicher auf den Spuren meiner neuen Berufung. Es war für mich ein Prozess des Loslassens und ein Prozess des Wandels.

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